Wolters Kluwer Deutschland

Aktuelle Ausgabe der GuG

GuG 2/2019

Einzelheft: 51,00 €

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Erscheint am 07. März 2019

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Aus dem Inhalt

Systematischer Pächtervergleich bei unterschiedlich strukturierten Angeboten Dr. Markus Kummer / Hagen Rebholz / Prof. Dr. Christian Hofstadler

Abstract:
Ein zentraler Aspekt des Projektmanagements in frühen Projektphasen ist die Vertragsausarbeitung mit künftigen Pächtern von Immobilien. Bei gewerblich genutzten Projekten geht die Einnahmengenerierung, im Gegensatz zu Wohnbauobjekten, teils weit über eine Fokussierung auf die vereinbarte, monatliche Miete hinaus und wird um variable, nicht planbare Möglichkeiten ergänzt. Dieser Beitrag behandelt, anhand eines realen Projekts, den Vergleich von unterschiedlich aufgebauten Pachtangeboten dreier Bewerber für eine Hotelimmobilie in Süddeutschland. Zum Einsatz gelangen dabei Monte-Carlo-Simulationen, die eine systematische Berücksichtigung unsicherer Inputparameter ermöglichen.

 

Berechnung von Lagefaktoren zur Mietwertermittlung am Beispiel der Stadt Hamburg
Armin Ohler / Stella Kienast / Jeremias Pliester

Abstract:
Die Lage einer Immobilie gilt als eines der wichtigsten Kriterien zur Ermittlung einer angemessenen Miete. Regelmäßig wird diesem Kriterium jedoch nur eine untergeordnete Bedeutung beigemessen, wenn es darum geht, die Miete anhand eines Mietspiegels zu ermitteln. In diesem Artikel wird ein Verfahren vorgestellt, das es ermöglicht, den Einfluss der Lage auf das Mietniveau einer Wohnung mit Lagefaktoren transparent darzustellen. Das vorgestellte Verfahren eignet sich zur Ergänzung von Mieten aus Mietspiegeln oder sonstigen Mietstatistiken. Es wurde für mehrere Stadtteile der Hansestadt Hamburg entwickelt und ist von der Methode her auch auf andere Mietmärkte übertragbar.

 

Berücksichtigung von Bauschäden im Verkehrswert – Kosten versus Werteinfluss
Daniela Schaper / Andreas Jardin / Wilfried Mann / Alfred Bräuer

Abstract:
Gem. § 8 ImmoWertV sind besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale, zu denen auch Bauschäden gehören, »durch marktgerechte Zu- oder Abschläge oder in anderer geeigneter Weise« bei der Ermittlung des Verkehrswertes nach § 194 BauGB zu berücksichtigen. Dabei ist die volle Berücksichtigung der Kosten nur in Einzelfällen sachgerecht. Je nach räumlichem und sachlichem Teilmarkt ist die Auswirkung unterschiedlich.2 Es ist daher unabdingbar, den Marktbezug im Rahmen der Verkehrswertermittlung nachvollziehbar zu erfassen. Es besteht jedoch in der Bewertungspraxis Unsicherheit darüber, in welchem Maß und in welcher Begründungstiefe dies erfolgen sollte.

 

Normalherstellungskosten bei Sakralgebäuden
Linus Becherer

Abstract:
Sakralimmobilien gelten als Spezialimmobilien mit stark eingeschränkter Drittverwendungsfähigkeit. Bei dieser Immobilienart kommen auch die normierten Verfahren immer wieder an Ihre Grenzen. Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit spezifischen Problemstellungen bei der Bewertung von Sakralgebäuden nach dem Sachwertverfahren.