Wolters Kluwer Deutschland

Aktuelle Ausgabe der GuG

GuG 5/2020

Einzelheft: 52,00 €

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Erscheint am 31. August 2020

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Aus dem Inhalt

Shopping-Center – Status Quo und Zukunftsaussichten
Michael Reink

Abstract:
Shopping-Center sind zweifelsohne Handelsimmobilien, die in vielen Städten im Hinblick auf ihre Ausstrahlungseffekte (Städtebau und Zentralität) imageprägend sind. Dabei kann unterschieden werden in Shopping-Center in peripherer Stadtrandlage sowie zentralen Innenstadtlagen. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Die Center sind in der Regel durch das bauliche Leitmotiv einer innenliegenden Mall introvertiert und streben keine Austauschbeziehungen mit dem ihnen umgebenden Mikrostandort an.

Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf Mietverhältnisse
Ulf Börstinghaus

Abstract:
Aufgrund der im I. Quartal 2020 weltweit ausgebrochenen COVID-19- Pandemie haben die Bundesregierung und einzelnen Bundesländer eine Vielzahl von gesetzlichen Regelungen getroffen, die zum einen dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung dienen und eine zu schnelle Ausbreitung der Pandemie verhindern oder zumindest verzögern sollen und zum anderen die in einem bisher nicht dagewesenen Umfang eintretenden wirtschaftlichen Folgen regeln sollen. Hierzu gehören auch die unterschiedlichen Ansprüche zwischen Vermietern und Mietern. 

Marktübliche Gewerbemieten in Neubauten
Tobias Kassner/Ullrich Werling

Abstract:
Beabsichtigt eine öffentliche Einrichtung die Anmietung einer Gewerbefläche, muss häufig die marktübliche Miete ermittelt werden, um eine überteuerte Anmietung und damit die Verschwendung öffentlicher Gelder zu vermeiden. Soll jedoch zu diesem Zweck ein Neubau errichtet und angemietet werden, so muss andererseits der Projektentwickler eine Miete erzielen, die seine Anschaffungs- und Herstellkosten deckt. In Klein- und Mittelstädten liegt diese Investitionsmiete häufig über der ortsüblichen Miete, die bei der Vermietung von Bestandsimmobilien erzielt wird.

Die Teilungsversteigerung und ihre vielen Probleme
Peter Bothe

Abstract:
Das Verfahren der Teilungsversteigerung leidet an dem gesetzlichen Konstruktionsfehler, den Streit von Miteigentümern über die Auseinandersetzung ihrer gemeinschaftlichen Immobilie und die Bedingungen ihres Verkaufs einem gerichtlichen Zwangsvollstreckungsverfahren dergestalt zu implementieren, als ob er schon entschieden wäre, und zwar im denkbar trivialsten Sinne. Der Fehler erzeugt eine derart gewaltige Fülle von Problemen, dass die – zudem sehr wenigen – Fachleute zu Recht von »Albtraum«, »Abenteuer« oder »Buch mit sieben Siegeln« sprechen.1 Hinzu kommt: Regelmäßig ist der unberechenbarste Beteiligte ein Dritter – nämlich die Bank. Der Beitrag will durch Gegenüberstellung von Ideal- und Problemfall zumindest eine allergröbste Übersicht geben, hinter welcher Ecke im Verfahrensverlauf mit Stolpersteinen zu rechnen ist.

Umsatzsteuer in der Immobilienwirtschaft und deren Auswirkungen auf die Bewertung – Teil 1
Dirk J. Lamprecht

Abstract:
Im Rahmen der Bewertung von Immobilien stellt sich häufig die Frage der Behandlung der Umsatzsteuer, sofern die Immobilie einer sog. »gewerblichen Vermietung« unterliegt bzw. unterlag. So ist auch fraglich, wie bei einer Veräußerung die bisherige umsatzsteuerrechtliche Behandlung zu berücksichtigen ist oder aber ggf. Vorsteuerberichtigungen beim Veräußerer oder Erwerber durchzuführen sind. Es kann auch fraglich sein, in wieweit umsatzsteuerrechtliche Berichtigungen auf den Erwerber übergehen. Aus diesen Umständen heraus kann daher die Umsatzsteuer eine Auswirkung auf die Wertfindung einer Immobilie haben.

Zum Werteinfluss der Feldrandlage bei unbebauten Grundstücken
Bernd Täffner

Abstract:
Zur Begründung eines Gutachtens zur Bestimmung der Wertminderung eines Grundstücks durch eine verlorene Blickachse waren Kaufpreisunterschiede zwischen sonst gleichen unbebauten Grundstücken mit und ohne hinteren Nachbarn festzustellen.

Die Ermittlung der sanierungsbedingten Bodenwerterhöhung mit der Zielbaummethode ist kein Betrug!
Rene Gudat/Nadine Hoffmann/Frank Weigelt

Abstract:
Replik auf den Artikel von Hartmut Hebbel in der GuG 2/2020.