Wolters Kluwer Deutschland

Aktuelle Ausgabe der GuG

GuG 1/2020

Einzelheft: 52,00 €

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Erscheint am 04. Januar 2020

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Aus dem Inhalt

Bewertung von Co-Working Spaces 
Florian Hackelberg / Jan Hilgenrainer   

Abstract:
Mit zunehmend raumgreifender Flexibilisierung der Arbeitswelten erhält das Phänomen der Co-Working Spaces, in denen Büroflächen zeitlich flexibel und gemeinschaftlich genutzt werden können, besonders in deutschen Ballungsräumen starken Zuwachs. Aufgrund des besonderen Geschäftsmodells und damit einhergehenden Risikoprofils dieser jungen Asset-Klasse ist deren Bewertung als klassische Büroimmobilie nicht zielführend. Der nachfolgende Artikel leitet methodische Handlungsempfehlungen für ein strukturiertes Bewertungsvorgehen bei Co-Working Spaces in Anlehnung an das ertragsorientierte Pachtwertverfahren ab und zeigt anhand von Marktvergleichskennzahlen Bewertungsansätze auf.

 

Der Marktwert von Golfplatzgrundstücken – Kauf bzw. Pacht 
Falk Billon

Abstract:
»Tempora mutantur« – Wie sich die Zeiten ändern. Waren in den 90er Jahren Grundstücke für die Anlage von Golfplätzen sehr stark nachgefragt und die Kaufpreise bzw. Pachtentgelte entsprechend hoch, so hat sich der Markt der Golfplatzbranche in den letzten Jahren vollkommen gedreht. Der »Golf-Boom« der 90er Jahre ist abgeebbt, neue Golfplätze werden hierzulande so gut wie nicht mehr gebaut. Diese erheblichen Veränderungen des Golfmarkts haben spürbare Auswirkungen auf den aktuellen Marktwert von Golfplatzgrundstücken.

 

Das Erbbaurecht und seine Tücken – Knackpunkte der Verkehrswertermittlung im Zusammenhang mit Erbbaurechten 
Albert M. Seitz

Abstract:
Die Kunst bei der Wertermittlung im Zusammenhang mit Erbbaurechten besteht für den Sachverständigen regelmäßig darin, aus einem Teilmarkt mit kaum belastbarem Datenmaterial zur Wertschätzung dennoch einen belastbaren Verkehrswert abzuleiten. Die bestehenden Herausforderungen bei der Schätzung der Marktanpassung und angemessener Zinssätze, bei der Ermittlung des Gebäudewertanteils nach Zeitablauf und des vertraglich und gesetzlich erzielbaren Erbbauzinses sowie bei der Berücksichtigung sonstiger vertraglicher Vereinbarungen werden in diesem Beitrag beleuchtet.

 

Notwegerente und angemessener Ausgleich für eine gleichartige Grunddienstbarkeit
Irene Lindner

Abstract:
An einem Praxisbeispiel soll gezeigt werden, dass der angemessene Ausgleich für eine Grunddienstbarkeit immer höher liegen muss, als der Ausgangsbetrag für eine Notwegerente bei gleicher tatsächlicher Belastung des dienenden Grundstücks. Der Begriff »Grundbuchbeschmutzung« wird definiert.