Wolters Kluwer Deutschland

Aktuelle Ausgabe der GuG

GuG 6/2018

Einzelheft: 50,00 €

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Erscheint am 30. Oktober 2018

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Aus dem Inhalt

Bewertung von Logistikimmobilien
Tobias Gilich / Christoph Waurich / Tabea Mürmann

Abstract: 
Die Logistikimmobilie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt und einen gesteigerten Bedarf an Bewertungen ausgelöst. Im Rahmen der Wertermittlung sind die spezifischen wertrelevanten Faktoren von Logistikimmobilien zu analysieren und dahingehend zu beurteilen, inwieweit diese marktüblichen Standards genügen oder von diesen abweichen. Aus dieser Analyse wird die den Verkehrs-/Marktwert bestimmende Risikobeurteilung abgeleitet, sodass eine marktgerechte Einordnung in das örtliche Preisgefüge erfolgen kann. Die Risikobeurteilung und Einordnung in das örtliche Preisgefüge bilden die Basis für die Ansätze der maßgeblichen Bewertungsparameter. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den aktuellen Entwicklungen des Logistikimmobilienmarktes, verdeutlicht wesentliche Anforderungen hinsichtlich Standort und Objekttyp und geht sodann auf die Bewertung von Logistikimmobilien ein.

 

Wohnbauland als Engpassfaktor für den Wohnungsneubau – Transaktionsdaten der Gutachterausschüsse als Frühindikator
Peter Ache / Matthias Waltersbacher

Abstract:
Bauland ist zurzeit der Flaschenhals beim Wohnungsbau. Die Autoren fragen sich, ob das Wohnbauland für den Mehrfamilienhausbau, welches in der jüngsten Vergangenheit ge- und verkauft wurde, ausreicht, um mehr Wohnungsbau anzustoßen. Die Transaktionszahlen über Verkäufe von Bauplätzen für Mehrfamilienhäuser deuten darauf hin, dass einer massiven Ausweitung des Wohnungsbaus enge Grenzen gesetzt sind. Die Daten der Gutachterausschüsse sind geeignet, als ein Frühindikator für die Zielerreichung von Wohnraumbereitstellung zu dienen.

 

Folgekosten – vom Aufwendungsersatz zur sozialgerechten Bodennutzung
Jürgen Busse

Abstract:
Insbesondere im Bereich der Ballungsräume haben viele Städte aufgrund der steigenden Preise für Wohnbauland und hohen Wohnungsmieten unter dem Begriff der sozialgerechten Bodennutzung (§ 1 Abs. 5 BauGB) Modelle entwickelt, durch die eine Beteiligung der Grundstückseigentümer an der Errichtung von öffentlich gefördertem Wohnungsraum erfolgt und damit auch eine Mitfinanzierung von Folgekosten für die soziale Infrastruktur verbunden. In diesem Aufsatz werden die Grundregeln für die Zulässigkeit von solchen Modellen und den entsprechenden städtebaulichen Verträgen dargestellt.

 

NHK in der Beleihungswertermittlung
Falk Habel / Brigitte Kleinmann

Abstract:
Für die Bestimmung des Wertes baulicher Anlagen sind in der Beleihungswertermittlung regional und objektspezifisch angemessene Herstellungskosten zu verwenden.1 In der Praxis wird für die Bewertung von Kleindarlehensobjekten dabei häufig auf die NHK 2010 zurückgegriffen, da es keine sonstige deutschlandweit allgemeinverbindliche, einfache und standardisierte Möglichkeit zur Ermittlung von Herstellungskosten gibt. Eine neue Auswertung der Objektdatenbank des Baukosteninformationszentrums Deutscher Architektenkammern (BKI) in Stuttgart zeigt, dass die tatsächlichen Herstellungskosten bis zu 52 % höher liegen, als die mittels Baukostenindex fortgeschriebenen NHK 2010.

 

Betriebskosten im Lebenszyklus von Immobilien optimieren
Andrea Pelzeter

Abstract:
Hohe Betriebskosten können den Ertragswert von Immobilien schmälern. Daher wird ihre Optimierung im Idealfall schon in der Konzeptionsphase mit bedacht, z.B. durch bedarfsabhängige Steuerung der Heizung, Regenwasserbewirtschaftung etc. Aber auch während der Nutzungsphase können Optimierungsmaßnahmen ergriffen werden, z.B. durch Energie- und Müllmanagement. Am effizientesten ist es, wenn auf den Einbau von technischen Anlagen zugunsten passiver Systeme verzichtet werden kann.

 

Blockhäuser – Eine besondere Herausforderung bei der Bewertung
Claus-Michael Kinzer / Tanja Mecklenburg

Abstract:
Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit der Bauweise von Blockhäusern. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob der Blockhausbau noch den anerkannten Regeln der Technik entspricht oder ob diese Bauweise eine besonders kritische Würdigung bei der Bewertung verlangt.