Wolters Kluwer Deutschland

Aktuelle Ausgabe der GuG

GuG 6/2019

Einzelheft: 51,00 €

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Erscheint am 30. Oktober 2019

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Zum Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt

Moderne Datenvisualisierung und Statistik in der Immobilienbewertung 
Peter Ache  

Abstract:
Das Ziel von Datenanalysen ist nicht die Analyse selbst, sondern die Nutzung der Analyseergebnisse. Die falsche Interpretation, aber auch die fehlende Akzeptanz analytischer Studien kann zu nachhaltig schädigenden Fehlentscheidungen führen. Angesichts einer exponentiell wachsenden Datenmenge über das Geschehen in unserer Gesellschaft und einer zunehmenden Verbreitung von »Schnellberechnungen« wächst auch die Skepsis gegenüber statistischen Analysen. Der Immobilienmarkt steht derzeit über Stichworte wie »Grundsteuer«, »Mietpreisbremse«, »Immobilienblase«, »Wohnungskrise« stark im Fokus der Gesellschaft und in gleichem Maße werden Analyseergebnisse, Studien und Meinungsbilder zu diesem Thema veröffentlicht. Die Chance derjenigen, die Immobilienmarktdaten sorgfältig und vertrauenswürdig analysieren liegt in der Schaffung von Transparenz, Vergleichbarkeit und guter Verwendbarkeit der Analyseergebnisse. In dem folgenden Artikel setzt sich der Autor mit den Grundlagen der Datenanalyse und der grundlegenden Prinzipien der Visualisierung von Daten auseinander.

 

§ 13b BauGB in der planungspraktischen Anwendung 
 Stephan Mitschang

Abstract:
Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der durch die Städtebaurechtsnovelle 2017 erstmals in das deutsche Städtebaurecht eingefügten Bestimmung in § 13b BauGB3 in ihrer praktischen Anwendung. Mit der am 13.05.2017 in Kraft getretenen Regelung wird die Anwendung des in § 13a BauGB geregelten beschleunigten Verfahrens auch für solche Bebauungspläne vorgesehen, die sich an im Zusammenhang bebaute Ortsteile anschließen und die Zulässigkeit von Wohnnutzungen begründen.

 

Aktuelle Baukostenauswertungen im Wohnungsneubau am Beispiel des Flächenlandes Schleswig-Holstein 
Dietmar Walberg / Timo Gniechwitz

Abstract:
Die Forschungsergebnisse zeigen unter anderem, dass das Bauen unter einheitlichen Rahmenbedingungen grundsätzlich unabhängig von den Regionen in Schleswig-Holstein überall die gleichen Kosten bedingt. Abweichungen hiervon ergeben sich dann allerdings vor allem durch individuelle Standortfaktoren, die Anzahl und Ausführung projektspezifischer Besonderheiten sowie durch das heutzutage stark variierende Kostenniveau bei den Baugrundstücken.

 

Das Verhältnis von ImmoWertV und WertV bei Stichtagsgutachten
Guido Eusani

Abstract:
Seit dem Jahr 2010 folgt die Immobilienbewertung den Grundsätzen der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), durch welche die Wertermittlungsverordnung (WertV) abgelöst wurde.1 Dieser Grundsatz gilt auch dann, so liest und sagt man jedenfalls, wenn der Bewertungsstichtag bei sog. Stichtagsgutachten vor Inkrafttreten der ImmoWertV liegt. Jedoch sorgen finanzgerichtliche Entscheidungen, und so auch eine solche des Bundesfinanzhofs aus dem Jahr 2017 für Verwirrung. WertV und ImmoWertV sind daher hinsichtlich des zeitlichen Anwendungsbereichs näher zu betrachten.

 

Bewertung einer Hoteletage
Marianne Moll-Amrein  

Abstract:
Bei einem kleinen, inhabergeführten Stadthotel soll aus steuerlichen Gründen eine einzelne Etage mit vier Hotelzimmern vom Betriebsvermögen in das Privatvermögen der Hotelierfamilie übertragen werden. Hierfür war der Verkehrswert festzustellen.