Wolters Kluwer Deutschland

Legal Tech in der Rechtsabteilung: Potenziale erkennen und Chancen nutzen

Legal Tech in der Rechtsabteilung

Erfolgreicher Workshop von Wolters Kluwer Deutschland und dem BUJ im Headquarter Office von Babbel in Berlin

Die Potenziale und Möglichkeiten der Digitalisierung zu kennen und zu nutzen ist auch für Unternehmensjuristen eine große Herausforderung. In der Rechtsabteilung des Technologieanbieters Babbel hat man das frühzeitig erkannt und setzt auf spezielle Software, um die Chancen digitaler Lösungen zu nutzen und effizienter arbeiten zu können.

Gemeinsam mit Babbel, bekannt für seine E-Learning-Plattform für webbasiertes Sprachenlernen, haben Wolters Kluwer Deutschland und der Bundesverband der Unternehmensjuristen e.V. (BUJ) einen praxisnahen Workshop in Berlin veranstaltet. Hier konnten Unternehmensjuristen anderer Unternehmen an den wertvollen Erfahrungen von Babbel teilhaben.

Die Implementierung von Legal Technology sei einer der ersten Schritte gewesen, die die Rechtsabteilung von Babbel in 2016 gegangen wäre, um mehr proaktiv und digital zu arbeiten anstatt nur reaktiv und manuell. Daneben erhofft sich die General Counsel Mareike Petrowitsch auch weiterhin eine deutliche Steigerung der Effizienz sowie eine Erweiterung der Automatisierung von Standard-Prozessen.

Im Zuge der Bedarfsanalyse habe letztlich die Software „effacts“ von Wolters Kluwer vor allem aufgrund der attraktiven Usability überzeugt, ergänzt ihr Kollege Michael Hößler. Zwar dürfe man nicht erwarten, dass eine Software ein absoluter Alleskönner ist. Bei Babbel sei es aber sehr gut gelungen, die eingesetzte Software in die individuellen Arbeitsabläufe zu integrieren und so viele Prozesse deutlich zu optimieren, bestätigt der Legal Counsel. Die sonst sehr zeitintensiven administrativen Tätigkeiten seien somit deutlich besser zu organisieren und zu strukturieren.

Nutzung von Software-Lösungen: nur als Team erfolgreich

Wie wichtig das Thema ist und wie sehr Theorie und Praxis häufig noch auseinanderklaffen, zeigte Prof. Dr. Peter Körner, Director Corporate Legal Insights (CLI), der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Studie „Legal Technology 2018“ von Wolters Kluwer und CLI vorstellte.

Demnach schätzen zwar rund 70 Prozent der befragten Juristen Legal Tech als künftigen festen Bestandteil ihrer Arbeit ein, jedoch verfügen ca. 60 Prozent der Unternehmen noch nicht einmal über eine Legal Tech Strategie. Fest steht: Der Einsatz von Legal Tech ist über kurz oder lang unumgänglich – auch in den Rechtsabteilungen von Unternehmen. Doch nicht zu unterschätzen sind die Hürden, die mit der Einführung von digitalen Tools genommen werden müssen: Skepsis, fehlende Akzeptanz gegenüber neuen Medien sowie teils fehlendes Know-hows der Mitarbeiter. Dass der erfolgreiche Einsatz von Legal Tech selbst in einem vergleichsweise jungen Unternehmen wie Babbel nur im Team funktioniert, bestätigt Mareike Petrowitsch – hier organisiert man z.B. regelmäßige „effacts“-Tage, um gemeinsam mit dem gesamten Legal Team die Datenqualität zu überprüfen, neue Module mit Informationen zu „füttern“ und stetig an Verbesserungen zu arbeiten.

Eine Pauschallösung, wie Legal Tech erfolgreich in Rechtsabteilungen funktioniert, gibt es nicht – so weit sind sich alle Teilnehmer des Workshops einig. Doch genauso steht fest, dass sich keine Rechtsabteilung mehr leisten kann, auf die Potenziale von Legal Tech und damit die Chance, deutlich effizienter zu arbeiten, zu verzichten. Denn letztlich ermöglicht Legal Technology Unternehmensjuristen die Möglichkeit, sich deutlich stärker auf die juristischen Kernkompetenzen zu fokussieren.  

Weitere Impressionen finden Sie in dem folgenden Video.

 

Michael Hößler (Legal Counsel – Legal Department Babbel) teilt seine Erfahrungen aus der Praxis und erläutert den Mehrwehrt von Software in seiner Rechtsabteilung.