Wolters Kluwer Deutschland

Direkter Kontakt mit der Szene

Ebner Stolz ist eine der größten unabhängigen mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland und beim Global Legal Hackathon 2020 gemeinsam mit Wolters Kluwer Deutschland, einer der führenden Anbieter von Fachinformationen, Software und Services im Bereich Recht, Wirtschaft und Steuern, als Sponsor und Ausrichter mit dabei. Mit Rechtsanwalt Dr. Björn Schallock, Partner und Experte auf dem Gebiet des IP/IT-Rechts bei Ebner Stolz, sprachen wir über das Engagement.

Warum ist Ebner Stolz beim diesjährigen Global Legal Hackathon 2020 mit an Bord?

Legal Hackathons sind für uns von Haus aus sehr interessante Formate. Ebner Stolz hat im Bereich der IT- und datenschutzrechtlichen Beratung eines der größten anwaltlichen Beratungsteams bundesweit, das Thema IT-Recht ist somit im Unternehmen tief verwurzelt. Wir beraten viele Online-Start-ups und sind deshalb oft mit die ersten, die mit neuen Tools und Lösungen konfrontiert werden. Außerdem sind unsere Kollegen am Standort in Köln sehr aktiv im Legal Tech NRW Meetup, dem regionalen Netzwerk für Legal Technology. Sie haben enge Kontakte zu Wolters Kluwer. All das sind Gründe, warum wir in dieser Veranstaltung mit engagiert sind. Der Global Legal Hackathon in Köln gibt uns zudem Gelegenheit zum Austausch mit Juristen, Programmierern, Studenten und anderen Legal-Tech-Begeisterten – und das bei Ebner Stolz in Köln, denn wir stellen die Veranstaltungslocation zur Verfügung.

Was versprechen Sie sich von diesem Engagement?

Auch professionelle Rechtsberatung muss sich weiterentwickeln und den Anspruch haben, auch „technisch“ besser zu werden. Legal Technology wird eine zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, juristische Arbeitsprozesse zu unterstützen und zu automatisieren. Beim Legal Hackathon finden Kreative aus unterschiedlichen Bereichen zusammen und entwickeln Lösungen mit einem Mehrwert für den Rechtsbereich. Juristisch Denkende, wirtschaftlich Denkende, technologisch Denkende tauschen sich aus und arbeiten Hand in Hand. Nur so können praxistaugliche Lösungen entstehen und davon können wir als Kanzlei in Zukunft nur profitieren. Darüber hinaus ist ein Hackathon fachlich sehr anregend. Wir sind mit mehreren jungen Anwaltskollegen vertreten und bekommen direkten Kontakt mit der Szene, auch aus dem universitären Umfeld.

Welche Challenge stellen Sie beim Global Legal Hackathon und warum?

Uns beschäftigt die Frage, wie man als juristisches Unternehmen effizienter arbeiten kann – intern, aber auch für die Mandanten. Letztere haben verstärkt den Wunsch nach mehr Einblick in die eigene Fallbearbeitung, etwa über ein gemeinsames Portal oder eine Schnittstelle. Außerdem geht es mit Blick auf die Rechtssuchenden darum, Menschen den Zugang zum Recht zu vereinfachen. Wie das funktionieren kann, zeigen zum Beispiel die Flugentschädigungsportale. Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Weiterentwicklung des Legal Digital Eco Systems, um sich für die Zukunft gut aufzustellen. Wenn sich zunehmend mehr Arbeitsprozesse IT-gestützt erledigen ließen und mehr Tools effizient miteinander verbunden wären, würde das interne Effizienzgewinne erzielen und den juristischen Bereich sehr voranbringen. Die bessere Verlinkung mit umfangreichen, aktuellen Datenbanken spielt hierbei ebenfalls eine zentrale Rolle.

Weitere Infos und die Anmeldung zum Global Legal Hackathon gibt es hier