Wolters Kluwer Deutschland

Global Legal Hackathon 2020 – die Jurymitglieder: Christian Lindemann

Vom 06. bis zum 08. März 2020 findet in Köln mit dem Global Legal Hackathon 2020 eine von zahlreichen nationalen Vorausscheidungen weltweit für das Finale am 16. Mai 2020 in London statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Wolters Kluwer Deutschland, einem der führenden Anbieter von Fachinformationen, Software und Services im Bereich Recht, Wirtschaft und Steuern, und Ebner Stolz, einer der größten unabhängigen mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Wir stellen die Jury des Global Legal Hackathon 2020 vor.

„Ich erhoffe mir innovative Lösungen für ein existentes Problem – mit der richtigen Technologie umgesetzt“

Christian Lindemann ist Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Legal sowie Chief Operations Officer bei Wolters Kluwer Deutschland. Damit ist er unter anderem für die Entwicklung und Weiterentwicklung digitaler Lösungen für den Rechtsmarkt verantwortlich.

Was ist Ihr Fachgebiet?

Als Leiter des Geschäftsbereichs Legal bei Wolters Kluwer Deutschland fallen insbesondere neue digitale Expertenlösungen für den Rechtsmarkt in mein Verantwortungsgebiet. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden in Kanzleien und in der Öffentlichen Verwaltung beispielsweise Produkte, die auf anwendungsorientierter Technologie aufsetzen und direkt die Fallbearbeitung unterstützen. Mit CaseWorx Baurecht haben wir hier gerade eine neue Lösung für Experten in der Baurechtspraxis auf den Markt gebracht. Auch die juristische Recherche auf unserem Portal wolterskluwer-online.de haben wir erst kürzlich technisch und von der Nutzerführung her ganz neu aufgesetzt.

Welche Erwartungen haben Sie als Jurymitglied an den Global Legal Hackathon 2020?

Ich bin sehr gespannt, welche Ideen und Lösungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb dieser kurzen Zeitspanne entwickeln. Der Global Legal Hackathon 2019 hat gezeigt, dass wirklich etwas völlig Neues und Innovatives entstehen und sogar bis zur Praxisreife weiterentwickelt werden kann. Da ja einige Kollegen von Wolters Kluwer Deutschland im Team „Uthority“ vertreten waren, das unser Event in Frankfurt gewonnen hat und dann sogar in New York den Gesamtsieg holte, konnte und kann ich das hautnah mitverfolgen.

Worauf werden Sie bei den vorgestellten Projekten/Ideen besonders achten? Worauf kommt es besonders an?

Lösungen, die auch tatsächlich eine Zukunft am Markt haben sollen, müssen die „Pain Points“ der Nutzer adressieren und auf möglichst einfach zu verstehende Art und Weise lösen. Da ich sehr technikaffin bin, interessiert mich dabei auch immer sehr, welche Technologien die Teams einsetzen. Ich erhoffe mir also innovative Lösungen für ein existentes Problem, die mit der richtigen Technologie umgesetzt wurden oder werden.

Welche einschneidenden Entwicklungen und Veränderungen erwarten Sie für den Rechtsmarkt in den kommenden Jahren vor dem Hintergrund der Digitalisierung?

Der Austausch mit unseren Kunden zeigt deutlich, dass die Nachfrage nach digitalen Lösungen kontinuierlich steigt. Kanzleien, Rechtsabteilungen und die Öffentliche Verwaltung erkennen, dass mit den richtigen Produkten Effizienz und Ergebnisqualität steigen und letztlich auch die Zufriedenheit, sowohl auf Mitarbeiter-, als auch auf Mandanten- bzw. Kundenseite. Ich erwarte also, dass die Digitalisierung im Rechtsmarkt deutlich an Geschwindigkeit zunimmt und damit auch vermehrt digitale Lösungen auf den Markt kommen, die dort ansetzen, wo „der Schuh drückt“. Wir haben lange Zeit über „Legal Tech“ diskutiert – jetzt hält die technologische Unterstützung auch auf breiterer Basis in der Praxis Einzug.

Weitere Infos und die Anmeldung zum Global Legal Hackathon gibt es hier.