Wolters Kluwer Deutschland

Skillerator zieht in die weltweite Zwischenrunde des Global Legal Hackathon ein!

Mehrere Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben weltweit am Global Legal Hackathon (GLH), dem größten Legal Tech Event der Welt, teilgenommen. Die Challenge bestand darin, in weniger als zwei Tagen, innovative Zukunftslösungen für den Rechtsmarkt zu entwickeln und die Ergebnisse anschließend vor der Jury zu pitchen. Für die Sieger geht es am 01. Mai 2020 in die virtuelle Zwischenrunde. Wolters Kluwer Deutschland, einer der führenden Anbieter von Fachinformationen, Software und Services im Bereich Recht, Wirtschaft und Steuern, und Ebner Stolz, eine der größten unabhängigen mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland, haben das Event in Köln gemeinsam ausgerichtet und den fünf Teams mit Rat und Tat zu Seite gestanden.

Die hochkarätig besetzte Jury war von den Ergebnissen begeistert: Christian Lindemann, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Legal sowie Chief Operations Officer bei Wolters Kluwer Deutschland, Jenny Laube, CEO bei Chevalier, Dr. Björn Schallock, Partner am Hamburger Standort von Ebner Stolz und Rechts- und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz und für IT-Recht sowie Lina Krawietz, Gründerin & Managing Partner der Innovationsberatung „This is Legal Design“. Ihnen ging es vor allem darum, dass die Teams Anwendungen entwickeln, die einen hohen Nutzwert haben und praktisch umgesetzt werden können.

Johannes Klostermann, Head of Innovation bei Wolters Kluwer Deutschland, und Philipp M. Kühn, Rechtsanwalt bei Ebner Stolz stellen die Jury auf dem GLH vor.

„Wir haben unsere Stärken und Schwächen im Team zu unserem Vorteil genutzt“

Besonders überzeugt hat sie das Sieger-Team Skillerator. Sie haben eine Plattform entwickelt, die mit einem strukturierten Prozess und unter Einbeziehung der rechtlichen Rahmenbedingungen dabei unterstützen soll, Fachkräfte aus dem Ausland für deutsche Unternehmen zu rekrutieren.

„Die Erfahrung des GLH in Köln, war etwas ganz Fantastisches. Ich habe selten mit so motivierten Leuten zusammengearbeitet, geschweige denn so schnell etwas auf die Beine gestellt – und zwar mit einem Team, das sich zuvor nicht kannte. Wir haben schnell unsere Stärken und Schwächen kennengelernt und diese zu unserem Vorteil genutzt“, erklärt Teilnehmerin Larissa Pilch, von der die Idee zu Skillerator stammt. „Wir freuen uns auf die Zwischenrunde und sind tief in der Vorbereitung. Das Finale ist noch etwas fern, wir sind uns aber sicher, dass unser Konzept auch global überzeugen kann.“

Das Siegerteam Skillerator freut sich auf die digitale Zwischenrunde des GLH am 29. März 2020.

Über den zweiten Platz konnte sich das Team von AGB-Watch mit ihrer Idee, die Erstellung und Pflege von Allgemeinen Geschäftsbedingungen digital unterstützen, freuen. Das drittplatzierte Team von iRuleLab will mithilfe einer Datenbank dabei unterstützen, Erfindungen in Unternehmen rechtlich zu prüfen.

Neu in diesem Jahr war der Sonderpreis der „Inclusivity Challenge“. Durch ihn wurden die beste Lösung gewürdigt, die Gleichheit, Diversität und Inklusion im Rechtsmarkt erhöht: Das Team jufund hat eine Crowdfunding-Plattform für Gerichtsverfahren erstellt und macht somit noch mehr Menschen den Rechtsmarkt zugänglich.

jufund während der Zusammenarbeit im Team.

Skillerator und jufund sind bereit für die Zwischenrunde, um gegen die Siegerteams der anderen Länder anzutreten. Wer aus dieser Runde als Sieger hervorgeht, darf sich in London am weltweiten Finale mit den anderen Finalisten-Teams messen.

Hier geht es zum Aftermovie des Global Legal Hackathon 2020 in Köln: